UNSER BIER IST UNSERE PHILOSOPHIE

1. IN EIGENER HAND

In Wildshut wird der gesamte Brauprozess – vom Boden bis ins Glas – in die eigene Hand genommen. „Wir haben hier die Möglichkeit, hochwertige Rohstoffe selbst zu kultivieren. Für beste Qualität nehmen wir höhere Produktionskosten in Kauf“, nennt Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener ein Beispiel für den eingeschlagenen Weg. Seine Ausnahmestellung verdankt das Gut auch seiner Funktion als Ideenschmiede – ein Thinktank rund um Bier und neue Biersorten. „Wir pflegen Traditionen und verbinden diese mit unserer Freude an Innovationen“, erklärt Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl. Deshalb gedeihen auf den Wildshuter Feldern in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten in achtjähriger Fruchtfolge, die zu außergewöhnlichen Bierspezialitäten veredelt werden.

 

2. BRAUFAKTOR ZEIT

Schon ein altes Sprichwort sagt „Gut Ding braucht Weile“ – und das gilt natürlich auch für gutes Bier! Denn die Zeit spielt beim Bierbrauen eine wesentliche Rolle und so gibt man bei Stiegl den Bieren exakt die Zeit, die sie brauchen, um zu reifen. Das ist eine klare und kompromisslose Entscheidung für Qualität und Geschmack.

Neben dem Faktor Zeit geht es bei Stiegl aber auch um achtsamen und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

So hat jeder die Gewissheit, mit einem Glas Stiegl die Philosophie des Familienunternehmens im Hinblick auf Qualität und Nachhaltigkeit zu unterstützen.

 

Ein schöner Anlass, gemeinsam anzustoßen – oder wie man in Wildshut sagt: Boden gut, Bier gut, alles gut.

3.  SELBST IST DAS BIERGUT

„Wir möchten einfach wieder alles selbst machen“, beschreibt Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener den Leitge danken hinter dem Biergut. Dabei bezieht sich „alles“ auf den gesamten Brauprozess: vom Anbauen der seltenen Urgetreidesorten über die Verarbeitung in der eigenen Mälzerei und Rösterei bis hin zum Brauen in der Wildshuter Vollholzbrauerei.

„Der Brauprozess beginnt bei uns schon im Boden“, bringt es Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl auf den Punkt. Doch was ist die Motivation hinter Wildshut? Neben dem guten Gefühl, einen Beitrag zu Bodengesundheit und Kreislaufwirtschaft zu leisten, ist es vor allem die Vielfalt der Urgetreidesorten, die in Wildshut angebaut werden und das Gut zu einer echten Herzensangelegenheit machen.

4. VIELFALT STATT EINFALT

Das ist der übergeordnete Leitsatz, der das Tun und Schaffen am Stiegl-Gut Wildshut bestimmt, und damit die Einzigartigkeit des Bierguts bestätigt. Mit der Kultivierung alter, fast in Vergessenheit geratener Urgetreideorten geht die Salzburger Privatbrauerei am Biergut „back tot the roots“ und liegt damit voll im Trend. Ursprünglich gab es in der Landwirtschaft tausende von Getreidesorten. In der heutigen Bierproduktion kommt mittlerweile nur mehr ein gutes Dutzend davon zum Einsatz – und genau hier hakt Stiegl ein: Vielfalt bei den Zutaten hat auch Qualität und Buntheit in den Produkten zur Folge. Für die Brauerei-Eigentümerfamilie ist die Beschäftigung mit dem Thema aber viel mehr als Freude an der Abwechslung: „Urgetreide haben einen hohen Mineralstoffgehalt und sind der Schlüssel zu ungeahnten Aromen und neuen Biersorten“, betont Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener. Daher hat man sich in Wildshut dem Anbau einzigartiger Zutaten sowie der Erhaltung der Artenvielfalt verschrieben. Bei der Entwicklung neuer Rezepte und dem Experimentieren mit unterschiedlichen Getreidesorten sowie spezieller Mälzung entstehen höchster Biergenuss und eine enorme Vielfalt.


Die Zeit die man schmeckt

In der gutseigenen Vollholzbrauerei entstehen die Wildshuter Bierspezialitäten.

Bei uns beginnt Bierbrauen bereits im Boden

Gemeinsam mit Gerstenbauern und Wissenschaftlern präsentieren wir unser Bodengesundheitsprojekt.